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Veröffentlicht: 27.01.2010 - Harald Jakobs

Sirren wie singendes Glas

Zehn Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Vor allem, wenn man zehn Jahre für ein Album braucht. Paul Kominek alias Turner alias Pawel hat sich diese Zeit genommen, um auf seinem eigenen Label Dial eines dieser typischen Dial-Alben aufzunehmen: tiefgründiger, nachdenklicher House, bei dem man sich stets in einer tief verschneiten, hemmungslos romantischen Winterlandschaft wähnt. Draußen eine Wand aus Flocken, die alle Geräusche schluckt, bis auf einen tiefen, warmen Bass und ein feines Sirren wie singendes Glas. Wer da nicht sein Herz an Pawel verliert, der muss wirklich eins aus Stein besitzen.

minimalistisch, stilvoll, warm
Die hier veröffentlichten Inhalte stellen keine Meinungsäßerungen der RWTH Aachen dar.
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